Grundschule Drnau - Gammelshausen

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1995 - 2005

Geschichte von 1995 bis 2005

Hier finden Sie einen Rückblick verschiedener Aktionen unserer Grundschule von 1995 bis 2005.

Erweiterungsbau der Grundschule

Für das im Grunde genommen seit 1955 unveränderte Schulgebäude entstand Ende der 80er Jahre Handlungsbedarf. Aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen fehlten Räume für eine zweizügige Grundschule. Auch entsprachen einzelne Gebäudefunktionen, z.B. die Außentoiletten, nicht mehr den veränderten Anforderungen. Zusammen mit dem Oberschulamt Stuttgart wurde deshalb im März 1989 das Raumprogramm erstellt.

Nach einem Grundsatzbeschluss der Verbandsversammlung wurde ein Architektenwettbewerb, der ca. 34.000 Euro gekostet hat, durchgeführt, um eine hohe bauliche Qualität zu erzielen. Der erste Preisträger des Wettbewerbs, Herr Architekt Wolfgang Hummel, erhielt am 15. Mai 1990 den Planungsauftrag für die Baumaßnahme, die unverändert entsprechend den Wettbewerbsunterlagen realisiert wurde.

Entstanden ist ein sternenartiger Anbau . Durch den Sanitärtrakt im Osten mussten die Glasbilder des Treppenhauses ausgebaut werden. Ein Teil der Glasbilder, gestaltet von Prof. Habermaier, wurde im neuen Foyer integriert. Ein anderer Teil befindet sich im Gralglasmuseum in den Räumen des ehemaligen Schlosses. Im Norden entstanden neue Klassenzimmer mit Kursräumen und im Westen der gesamte Verwaltungsbereich. Das Foyer schafft räumliche Möglichkeiten für gemeinsame Schulveranstaltungen.

Der Außenbereich mit Schulhof wurde von der Architektin Frau Marion Thiede, unter Berücksichtigung eines kindgerechten Umfeldes, neu gestaltet, so dass ein einheitlicher Freibereich entstand mit Übergang zu den übrigen Einrichtungen. Ein Nahwärmekonzept versorgt auch die benachbarten Kindergartengebäude.

Um den vollen Schulunterricht aufrecht zu erhalten, wurde in zwei Bauphasen, in der Zeit von 1992 bis 1994 und damit so zusagen zweimal gebaut. Die Gesamtkosten der Maßnahmen lagen bei rd. 1,395 Mio Euro. Davon entfielen auf den Hochbau rd. 1,23 Mio €, auf das Mobiliar rd. 52 T Euro, und die Außenanlagen rd. 113 T Euro. Das Land Baden-Württemberg gewährte nach intensiven Verhandlungen einen Zuschuss in Höhe von 430 T Euro aus dem Schulbauförderprogramm. Dies war aufgrund des begrenzten finanziellen Spielraums der Verbandsgemeinden Voraussetzung für die Projektumsetzung.

Die Einweihungsfeier fand mit Abschluss der Gesamtmaßnahme am 23. Sept. 1994 statt. Es darf auch aktuell festgestellt werden, dass diese Investition für die Zukunft unserer Kinder in den Gemeinden gut angelegt ist. Im Jahr 2002 kamen noch der Ausbau eines „Leseturms“ mit Elterninitiative und im Jahr 2004 die Einrichtung eines Werkraumes hinzu.

Erweiterungsbau der Grundschule
Erweiterungsbau der Grundschule
Frontansicht
Frontansicht

Die Grundschule verändert ihr Gesicht

Während der Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes übernahm Mariette Arndt 1994 das Steuer des Schiffes „Grundschule Dürnau-Gammelshausen“, wie sie in ihrer Antrittsrede formulierte. Ein neuer Bildungsplan verlangte projektorientiertes Lernen, indem der fächerübergreifende Aspekt von Lerninhalten umgesetzt werden konnte. 

Das neue Foyer bietet von nun an allen Schulkindern die Möglichkeit zu gemeinsamen Treffen. Ökumenische Gottesdienste lassen sich jetzt nicht nur in den Kirchen sondern auch hier mit den Kindern verwirklichen. Ebenso ist jetzt Platz an diesem Ort für Einschulungsfeiern, Theatervorführungen, Schulcafés bei der Anmeldung der zukünftigen Erstklässler, Adventsvorträge, Fasnachtsspäße und Jahresabschlussfeiern.

Die Grundschule verändert ihr Gesicht: Für berufstätige Mütter wird eine Randzeitenbetreuung angeboten. Für Kinder von Neubürgern mit geringen Deutschkenntnissen bietet eine Vorbereitungsguppe ein intensives Angebot zum Erwerb der deutschen Sprache, gepaart mit einer Hausaufgabenbetreuung für ausländische Kinder. Ebenso erhalten vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder ein schulvorbereitendes Angebot in der Grundschulfördergruppe. Die Rechtschreibreform und die Einführung der Vereinfachten Ausgangsschrift waren heiß diskutierte Veränderungen dieser Zeit.

Seit 2000 leitet Carola Bär die Schule, nachdem Mariette Arndt als Schulrätin ans Staatliche Schulamt wechselte. Für jedes Kind den richtigen Weg finden, ihnen Trittsicherheit fürs weitere Leben mitzugeben und sie zu guten Weggefährten zu erziehen – dazu werden die bewährten Dinge der letzten Jahre weiterentwickelt und Neues eingeführt.

Patenschüler helfen ´ihren´ Erstklässlern bei der Bewältigung der ersten Schulwochen. Lesenächte und gemeinsames Singen, Vespern, Vorlesen, Pausenspiele und Spielangebote von Kindern für Kinder prägen das Gemeinschaftsgefühl. Die Schule bezieht die Eltern, über die Mithilfe bei Festen, Ausflügen und Basaren hinaus, pädagogisch mit ein. Eltern bereiten immer wieder ein gesundes Schulfrühstück zu, engagieren sich als Vorlesemütter, begleiten den Schwimmunterricht, helfen bei Sportveranstaltungen, unterstützen bei Projektwochen und bieten sogar eigene Aktionen an.

Eine enge Kooperation mit Beratungslehrern, Erzieherinnen und weiterführenden Schulen stellt immer das einzelne Kind und seine Entwicklung in den Mittelpunkt.

Die Schule öffnet im Rahmen der „verlässlichen Grundschule“ eine Viertelstunde vor Unterrichtsbeginn. Der Anfang und das Ende von Unterrichtseinheiten wird von den Lehrern bestimmt und nicht mehr von der Pausenklingel. Der Ausfall von Pflichtunterrichtsstunden ist nahezu unbekannt. Zwischen 08:30 Uhr und 12:00 Uhr ist Unterrichtspflicht. Die Unterrichtszeit kann von Anfang an verlässlich eingeplant werden.

Änderungen der Unterrichtsmethoden und Unterrichtsinhalte verändern auch das Schulhaus. Zogen zuerst vorsichtig die ersten Computer in einzelne Klassenzimmer ein, so hat heute jede Klasse die Möglichkeit einen oder mehrere Computer als Arbeitsstation einzusetzen. Im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „Wirtschaft hilft Schule“ arbeitet zur Zeit eine Gruppe Auszubildender der DaimlerChrysler AG daran, alle Schülercomputer in einem Schulnetz zusammenzufügen.

Zum Schuljahr 2003/04 wurde der Englischunterricht ab Klasse 1 verbindlich eingeführt. Voraus ging eine Fortbildung der Lehrerinnen über 28 Nachmittage. Spielerisch lernen die Kinder kleine Dialoge, Reime, rhythmisches Sprechen und Lieder. Schreiben, Lesen und die Benotung werden erst in der dritten Klasse auf die Kinder zukommen. Mit Hilfe von Lehrbeauftragten für Englisch konnte bereits in einer Vorstufe fremdsprachlicher Unterricht erteilt werden.

Eine große Veränderung kommt durch den Bildungsplan 2004 in alle Schulen. Einige Fächer werden in Fächerverbünden „Mensch, Natur und Kultur“ und „Bewegung, Sport und Spiel“ zusammengefasst. Die zu erwerbenden Kompetenzen stehen in den Grundschuljahren im Mittelpunkt des Erziehungs- und Bildungsauftrages und werden zum Ende der Klassen zwei und vier durch landeseinheitliche Diagnosearbeiten überprüft.

Die Lehrkräfte unserer Grundschule haben sich intensiv darauf vorbereitet. Lehrpläne und die Entwicklung des vorläufigen Schulcurriculums sind fertig. Die Einrichtung einer schuleigenen Bücherei war bereits umgesetzt und auch ein neuer Werk- und Bastelraum steht seit Schuljahresbeginn zur Verfügung. Beide Einrichtungen werden mit großer Begeisterung von den Schülern genutzt.

Freude am Lesen

Die Lesefähigkeit ist die wichtigste Kompetenz für selbständiges Lernen. Deshalb spielt in der Grundschule die Entwicklung von Lesemotivation und Lesefreude eine große Rolle. Im Klassenzimmer wird eine Lesekultur entwickelt, die wesentlich zur Bildung der Persönlichkeit beiträgt. Beim Lesen von Texten erschließen sich den Kindern andere Welten. Sie finden sich wieder mit ihren eigenen Fantasien, Wünschen, Fragen und Problemen.
Um die Neugier und die Freude am Lesen zu wecken, lädt die Schule immer wieder Kinderbuchautoren ein.

So begeisterte Anfang Dezember 2004 der Kinderbuchschriftsteller TINO die Zweitklässler mit Erzählungen über seine Reisen. Er packte seinen Wunderkoffer aus. Dieser barg viele Überraschungen, mit denen er seine Erzählungen lebhaft gestaltete. Schließlich las er aus seinem Buch „Die Zauberfeder“.

Seither haben die 2. Klassen eine Schmökerstunde eingerichtet, in welcher gemütliches Lesen und gegenseitiges Vorlesen im Mittelpunkt steht. Die Kinder suchen sich einen Wohlfühl-Platz im Klassenzimmer und richten sich dort mit Decken kuschelig ein. Da wird auf dem Bauch geschmökert, auf den Tischen gehockt und spannende Lektüre vorgelesen oder in Höhlen aus Tüchern informative Sachtexte erörtert.

Die Kinder nehmen dieses Angebot mit großer Freude an. So wurde aus der Schmökerstunde die Lieblingsstunde der Schülerinnen und Schüler.

Schmökerstunde
Schmökerstunde
Kind beim lesen
Kind beim lesen

Der Frederick Tag

Kind beim lesen
Kind beim lesen

Als landesweites, mehrtägiges, multimediales Lese- und Literaturfest, ein Schwerpunkt der badenwürttembergischen Landesinitiative „Orte für Worte. Literatur Lesen.,“ findet seit einigen Jahren im Oktober der Frederick Tag bzw. die Frederick Woche für alle Schularten statt. Er ist als jährlicher Höhepunkt literarischen Lebens in Baden-Württemberg gedacht, an dem die vielfältigsten Aktivitäten zur Leseförderung gebündelt werden.

Der Name ist dem Bilderbuch „Frederick“ des amerikanischen Malers und Kinderbuchautors Leo Lionni entlehnt, in dessen Mittelpunkt die lesefreudige Maus Frederick steht, die im Sommer, statt Wintervorräte anzulegen, Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt und auf diese Weise zeigt, wie wichtig immaterielle Werte wie Dichtung, Sprache und Fantasie für uns Menschen sind.

Unsere Schule beteiligt sich seit Jahren mit allen Klassen an der Frederick Woche mit den unter-schiedlichsten Veranstaltungen. Für die Vielfalt und die intensiv vorbereitete Gestaltung der Frederick-Aktivitäten wurde unserer Schule im Jahre 2000 vom Staatlichen Schulamt Göppingen der 1. Preis verliehen.
Die Highlights sind natürlich immer die Autorenlesungen.

Gerne erinnern wir uns an eine Darbietung einer dritten Klasse im Foyer für die ganze Schule über das „Vamperl“, in dem von einem kleinen Vampir erzählt wird, der den bösen Menschen die Galle aussaugt, damit sie wieder freundlich werden.

Bei den Erstklässlern erfreuen sich die Vorlesezeiten durch die Vierer, ihre Paten, großer Beliebtheit. Und wenn dann zum Vorlesen noch ein kleines Theaterspiel kommt, wird das Ganze zum unvergesslichen Erlebnis. Oder wenn die Kleinen ein selbst gebasteltes Fühlbuch für ihre Klassenbücherei geschenkt bekommen.

Natürlich sind auch klasseninterne Veranstaltungen von Bedeutung, wie die Vorstellung des eigenen Lieblingsbuches, das Schreiben von Lese-Mal-Geschichten, die Bearbeitung und Präsentation von Ganzschriften oder Projekte z.B. über die Gattung Märchen.

Vom Pisaschock zum Bücherturm

Kinder lesen
Kinder lesen

Von der ersten Idee bis zur Realisierung

Ein Rückblick

Eine der ersten Aufgaben des im Herbst 2001 neu gewählten Elternbeirats war die Entscheidung darüber, wofür die Elternspende im Jahr 2002 verwendet werden sollte.

Schnell war man sich über Eckpunkte einig: es sollte etwas sein, was den Schulkindern zugute kommt, womit sich Eltern identifizieren können und was die Schule nicht alleine schultern konnte. Zum ersten Mal wurde die Idee angedacht, eine Schulbücherei einzurichten. Für eine Entscheidung war es jedoch noch zu früh.

Doch dann kam PISA!

Mangelnde Lesekompetenz lieferte die Argumente, die für die Schulbücherei sprachen. Danach ging es Schlag auf Schlag: Der Elternbeirat beschloss, die Elternspende und den Verkaufserlös aus der Projektwoche für den Aufbau der Schulbücherei zu verwenden. Mit der Verwaltung wurde geklärt, dass eine reine Leih- und Arbeitsbücherei für die Schulkinder eingerichtet werden sollte.

Der Elternbeirat verständigte sich mit Frau Bär auf die Themenbereiche, zu denen Bücher angeschafft werden sollten. Schwerpunkte sollten Lese-Bilder-Bücher für die Erstklässler, Abenteuerliches, Kniffliges, Fantastisches, Geschichtliches, Lexika, Sprachen, Jahreszeiten und vieles mehr sein.

Mit der Elternspende in Höhe von 1.000 Euro und dem Zuschuss der Verbandsversammlung des Kindergarten- und Grundschulverbandes Dürnau – Gammelshausen in Höhe von 2.000 Euro war der Grundstein für eine gute Erstausstattung der Bücherei gelegt.

Dann ging es ans Praktische: Sitzsäcke, Pflanzen, Vorhänge und ein neuer Anstrich sollten her, Kontakte zu Buchhandlungen mussten hergestellt, Rabatte sollten ausgehandelt, Sponsoren mussten gefunden werden.

Kurz vor den Sommerferien erhielt der Raum dann einen neuen Fußbodenbelag. Danach wurden die Wände frisch gestrichen. Dabei entschieden sich die Eltern für eine ausgefallene Schwammtupftechnik in einem warmen Orange-Ton. In und kurz nach den Sommerferien machte sich eine Reihe von Lehrerinnen und Elternbeiräten auf zum Bücherkauf.

Frau Hildebrandt, die die Bücherei unter ihre Fittiche nehmen sollte, hatte alle Hände voll zu tun, die vielen Bücher zu katalogisieren. Schließlich konnten sie optisch ansprechend in die Regale eingeräumt werden. Pflanzen wurden aufgestellt und Bilder aufgehängt.

Am Tag vor der Einweihung wurde bis in die tiefen Nachtstunden gehämmert und gewienert, damit die Bücherei rechtzeitig fertig wurde. Mit einem kleinen Festakt wurde die Schulbücherei, die nun den Namen „Bücherturm“ erhielt, am 18. Oktober 2002 eingeweiht.

Den Schülerinnen und Schülern steht seither ein gemütlicher, kuscheliger Raum zum Arbeiten und Schmökern zur Verfügung, ein gelungenes Ergebnis der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Elternbeirat und Lehrerkollegium.

Theaterfahrt

Theaterfahrt
Theaterfahrt

Zur Tradition geworden ist die alljährliche gemeinsame Theaterfahrt, die dem pädagogischen Anspruch auf ein fröhliches und erfülltes Schulleben außerhalb des Unterrichts gerecht werden soll. Zum einen stellt das Gemeinschaftserlebnis innerhalb der altersheterogenen Großgruppe für jedes einzelne Kind eine besondere Erfahrung dar, zum anderen ist es ein Anliegen der Schule in der heutigen von Medienkonsum geprägten Zeit den Kindern Kultur in Form eines Theaterbesuches näher zu bringen und so für das Theater zu begeistern.

Für einige Kinder ist es der erste Theaterbesuch und sicher nicht immer einfach, sich in einem großen, vollbesetzten Theater zurechtzufinden. Die Vorfreude und Spannung ist schon Tage vorher in der Schule zu spüren. Alle miteinander freuen sich schon darauf, wenn es heißt: „Wir gehen ins Theater!“

Projekte und Projektwochen

Seit den 80er Jahren wurden jährlich Unterrichtsprojekte angeboten. Freie Themenwahl, aufgelöste Klassenverbände und eine öffentliche Präsentation der Projektergebnisse bildeten für Schüler, Eltern und Lehrer einen der Höhepunkte des Schuljahres. Die Themen reichten von „Urzeit“, „Märchen“, „Europa“, „Mittelalter“, „Afrika“ über „50 Jahre Baden-Württemberg“ bis hin zu „Freizeitgestaltung“, „Natur“ oder „Jahreszeiten“.

Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler arbeiteten unter reger Mithilfe der Eltern eine Woche lang mit viel Engagement und Begeisterung an den jeweiligen Themen. Seit Einführung der neuen Bildungspläne gelten für die Projektarbeit andere Maßstäbe. Zwar werden ebenfalls die Klassenverbände aufgelöst, die Themen zur Auswahl gestellt und Präsentationen angestrebt, aber der zeitliche Rahmen hat sich verändert.

Statt einer Woche pro Schuljahr findet die Projektarbeit nun über das ganze Jahr hinweg verteilt wöchentlich zweistündig statt. In diesem Schuljahr stehen Themen wie „Verschiedene Schriften“, „Rund ums Wasser“, Bücher erkunden mit „Jim Knopf“, „Der Buchstabenvogel“ und „Fliegender Stern“, „Forscherlabor“, „Künstlerwerkstatt“, „Lieder, Tänze und Spiele zu Großmutters Zeiten“, „Schule früher“, „Gesunde Ernährung“, „Kinder in Indien“, „Reporter erkunden Dürnau und Gammelshausen früher und heute“, „Weltallforscher“, „Mathematik für kleine Asse“, „Erste Hilfe“, „Wildtiere unserer Heimat“ zur Auswahl. Nach wie vor sind die Kinder mit viel Freude und Begeisterung bei der Sache.

Projektwoche
Projektwoche
Projektwoche
Projektwoche

Freie Arbeit

Freie Arbeit
Freie Arbeit

Seit Anfang der 90er Jahre beschäftigt sich das Kollegium intensiv – auf diversen Fortbildungen und einem Pädagogischen Tag an der PH Schwäbisch Gmünd - mit der Unterrichtsmethode der „Freien Arbeit“. Diese Art zu arbeiten ist Teil eines Unterrichtskonzepts der Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870-1952) und wurde bereits Anfang des letzten Jahrhunderts entwickelt (Reformpädagogische Bewegung).

Im Mittelpunkt aller pädagogischen Bemühungen steht das Kind. Der Leitsatz lautet: „Hilf mir, es selbst zu tun!“ In den Montessori-Schulen wird jahrgangsübergreifend unterrichtet. Freiarbeit bedeutet nun nicht, dass die Schüler sich selbst überlassen sind und tun können, was sie wollen.

Innerhalb eines vorgegebenen Rasters - z.B. eines Tages- oder Wochenplanes, der sich natürlich an die Lehr- und Bildungspläne hält – bearbeiten die Schüler ihre Aufgaben in den dafür festgelegten Unterrichtszeiten.

Die freie Entscheidung besteht darin selbst festzulegen, wann und wo sie ihre Arbeit machen, mit wem sie gemeinsam etwas erarbeiten und wen sie um Hilfe bitten, wenn sie Fragen haben. Die Kinder bestimmen ihr Arbeitstempo selbst, wiederholen so oft, bis sie das Gelernte können, d.h. eine möglichst detaillierte Differenzierung ist gegeben. 

In der Regel haben die Materialien eine Selbstkontrolle, damit die Schüler sofort eine Rückmeldung über ihren individuellen Lernerfolg erhalten. Ist dies nicht der Fall, stehen Lehrer und Mitschüler als Berater zur Verfügung. Die gesamte Arbeit geschieht in einem zuvor beschlossenen Regelrahmen, der von jedem Schüler eingehalten werden muss. Dazu gehört z.B., dass leise gearbeitet wird, damit man niemanden stört.

Natur erleben

Wir sind in der glücklichen Lage, dass unsere Grundschule quasi mitten im Grünen liegt. Ohne lange Anfahrtswege können wir unsere Naturprojekte vor Ort starten. Außerdem haben wir in Dürnau und Gammelshausen kompetente Leute in Sachen Natur und Umwelt, die immer gerne zu kleinen Projekten bereit sind und die Schüler auch in Vorhaben einbeziehen, die von den Gemeinden oder neuerdings auch vom Arbeitskreis Natur und Umwelt der Lokalen Agenda Dürnau geplant und durchgeführt werden.

Regelmäßig beteiligt sich die Schule an der kreisweiten Ortsputzete. Ausgestattet mit Eimern, Arbeitshandschuhen, Zangen, Säcken und Handwagen werden systematisch die zugeteilten Strecken geputzt.
Ein großer Schwerpunkt liegt auf der Erkundung unserer Streuobstwiesen. In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Schopflocher Alb finden hierzu regelmäßig Projekte unter fachkundiger Leitung statt.

Im Rahmen der Biotopvernetzung hat die Schule, z.T. auch in außerunterrichtlichen Aktionen mit Eltern zwei große Heckenpflanzaktionen am Betonweg in Dürnau unter Leitung von Hans Molter durchgeführt. Die Schüler pflanzten einheimische Sträucher und wurden natürlich von Herrn Molter über den Sinn dieser Lebensräume unterrichtet. Heute konkurrieren die Vögel mit so manchem Dürnauer Bürger um die leckeren Hagebutten und Schlehen.

Bei der alljährlichen Krötenwanderung werden die freiwilligen Helfer der Gemeinde immer wieder durch unsere Grundschüler – natürlich bei Nacht begleitet durch eine Lehrperson und Eltern - unterstützt.

In den letzten Jahren ist das Biotop D’Mehlsupp, das vom Arbeitskreis Natur und Umwelt der Lokalen Agenda Dürnau angelegt wurde, ein Reservoir unerschöpflichen Naturerlebens für die Schüler. Auf einer Wiese wurden einheimische Sträucher gepflanzt. Ein riesiger Todholzhaufen konnte mit den vielen fleißigen Grundschülern angelegt werden. In einer Samstagsaktion wurden Nisthilfen für Wildbienen gefertigt.

 Die Kinder kamen beim Sägen der Hartholzäste ganz schön ins Schwitzen. Am meisten Spaß bereitete die Herstellung eines Wildbienennistgestells aus einem Ästegitter bestrichen mit einer Pampe aus Lehm und Stroh. Ein weiterer Höhepunkt in Sachen D’Mehlsupp war die letztjährige Projektwoche, bei der eine Schülergruppe der Klassen 2-4 eine ganze Woche am Biotop als Naturdetektive unterwegs war.

Birne
Birne
Kinder in der Natur
Kinder in der Natur

Schulkunst oder Kunst in der Schule

Was haben Kandinsky, Miro und Jean Tinguely mit unserer Schule zu tun? Nun, sie waren die „Ideengeber“ unserer Beiträge zur Schulkunst. Wir wollen nicht nur hinter verschlossener Tür arbeiten, sondern auch hinaus gehen, zu sehen was bei anderen geschaffen wird und zu zeigen, was wir tun. In den Dialog treten! Das erste Mal war die Grundschule mit einem Schwarzlichttheater mit Miro-Figuren zur Eröffnung vertreten. 

Im Schuljahr darauf wurden zur abstrakten Malerei Kandinskys und der bewegten mechanischen Kunst Tinguelys zum Thema Raum/Klang in zwei Klassen Gemeinschaftswerke hergestellt, die ihren Weg nach Göppingen fanden. 2003/04 hieß das Thema „Bewegung“ und verlockte die Schüler zu einem Objekt, das sie oft in Bewegung setzen.

Jedes Kind einer dritten Klasse fertigte eine Schaukel im Modell, mit einem Püppchen darauf. Diese Arbeiten, die dann auch ausgestellt werden, locken häufig Talente und große Anstrengungsbereitschaft aus den Kindern. Dies war auch ein starker Motor für die Ausstellung einer vierten Klasse im Rathaus in Dürnau, die zum Thema „Unser Ort“ viele verschiedene Techniken und Kunstrichtungen in Bilder umsetzte.

Die musische Erziehung in der Grundschule ist ein wichtiger Teil der ganzheitlichen Bildung, die unsere Schüler als Basis für ihr weiteres Lernen mitnehmen können.

Kunst in der Schule
Kunst in der Schule
Schulkunst
Schulkunst

Schulhausgestaltung und Prima Klima Spiele

“Schau mal, das hat doch Julia gemalt!" “Das ist aber eine lustige Figur!" “Welche Klasse hat das gemacht?"

Stimmen aus dem Schulhaus - wem sie gelten? Na klar, den kleinen großen Künstlern unserer Schule. Ein paar fleißige Hände haben mal wieder im Schulhaus umdekoriert und das fällt natürlich gleich ins Auge. Mehrmals im Jahr werden jahreszeitlich entsprechend die Arbeiten unserer Schüler im Schulhaus ausgestellt. 

Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt: Gemalte Bilder, Plastiken, Webarbeiten, Traumfänger liebevoll gestaltet, Fotos vom letzten Ausflug, Schmuckblätter, Präsentationen von Sachthemen usw. Was im Unterricht hergestellt wird, kann sich sehen lassen. Das ist uns wichtig. Es zeigt allen, dass die Arbeit unserer Schüler einen hohen Stellenwert hat.

Die Schüler sind stolz auf ihre Werke und wir Lehrer natürlich mit. Und das darf man ruhig zeigen. Aber noch etwas. Wer durch die Schule geht, wenn abdekoriert ist z.B. nach Weihnachten, der merkt sofort: die Schule ist heut anders. Sie ist leer, sie ist kalt, sie ist ungemütlich. Und das geht nun wirklich nicht. Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem sich jeder wohl fühlt. Jeder, der ins Haus kommt, soll merken: diese Schule lebt!

So ist es durchaus nicht verwunderlich, dass unsere Vorstellung von einer „Wohlfühlschule" nicht beim Dekorieren stehen bleibt. Die Atmosphäre im Schulhaus und im Klassenzimmer wird geprägt vom täglichen Miteinander. Die Schüler sollen erfahren, wie wichtig es ist sich gegenseitig anzuerkennen und zu respektieren, eigene Grenzen zu spüren und für ihr Handeln verantwortlich zu sein. Klar, dies wird im Unterricht praktiziert. 

Hier können Konflikte aufgefangen und bearbeitet werden. Doch in den Pausen? Die Pause, vor allem die Bewegungspause (große Pause), ist ein wichtiger Raum für das Miteinander, aber leider oftmals auch für das Gegeneinander oder das Alleinsein. Deshalb wird an unserer Schule alle zwei Wochen ein sogenanntes “Prima Klima Spiel" angeboten. Dies funktioniert folgendermaßen: eine Klasse wählt mit ihrem Lehrer ein Spiel aus z. B. Faul Ei, Komm mit - Lauf weg, Hahn und Henne u.a..

In der Bewegungspause wird das Spiel unter Leitung von einigen Schülern dieser Klasse und unter Aufsicht des Lehrers gespielt. Mitmachen kann jeder der Lust dazu hat. Und das sind in der Regel viele. Die “Prima Klima Spiele" kommen gut an und nach dem Klingelzeichen, welches die Pause beendet, sind sich die Spieler einig: wir freuen uns schon auf das nächste Spiel. Ja, MITEINANDER gibt ein PRIMA KLIMA!

Schulhausgestaltung
Schulhausgestaltung
Kunst
Kunst

Werkraum

Hurra, wir haben einen Werkraum! Rechtzeitig zur Projektwoche im Schuljahr 03/04 war der Raum im Keller der Schule fertig. Nagelneue Werkbänke, ein großer Schrank voller Werkzeuge, ein spezielles Waschbecken mit Tonscheider und ein restaurierter Fußboden glänzten in Vorfreude auf die eifrigen Schüler. Der Werkraum wurde auch sofort genutzt, war er doch sehnlichst erwartet.

Bisher mussten Säge- und Werkarbeiten im Klassenzimmer oder auf dem Flur, an zum Teil wackeligen Tischen, gemacht werden. Auf Initiative aktiver Eltern und Lehrerinnen konnte die Verbandsversammlung guten Gewissens dieser Investition zustimmen. Und bei so vielen Ideen und fleißigen Kindern, auch im Hinblick auf die kommenden Anforderungen des neuen Bildungsplanes, hat sie sich bereits gelohnt.

Zurück zur Projektwoche: Bumerangs und bunte Kakadus wurden ausgesägt und bemalt. Tigerenten erblickten das Licht der Welt. Im neuen Schuljahr wurde dann modelliert, gekleistert und gemalt. Es entstanden Figuren „Nanas“, die den Werken der Künstlerin Niki de Saint Phalle nachempfunden wurden. 

Beim TOP-Mädchen-Projekt, welches ebenfalls im Schuljahr 04/05 stattfand, konnte eine mitarbeitende Schreinerin auf dieses Werkzeugangebot zurückgreifen und mit den Mädchen einen Schminkspiegel herstellen. Sie zeigte sich begeistert über die vielfältigen Möglichkeiten, die wir hier in einer Grundschule zur Verfügung haben. Sicherlich werden noch viele interessante Stücke in diesem Raum entstehen.

Im Werkraum
Im Werkraum
Arbeiten im Werkraum
Arbeiten im Werkraum

Schulfrühstück

Unter dem Aspekt der gesunden Ernährung und guten Zusammenarbeit der Eltern entstand das so genannte „Schulfrühstück“. Etwa 3-4 mal pro Schuljahr wird an einem Vormittag gemeinsam von Schüler/innen und 3-4 Eltern ein gesundes Frühstück zubereitet. Dabei wird meist in kleinen Gruppen geschnipselt, gerührt, gebacken oder sogar gekocht. Jedes Kind trägt so mit zum Gelingen des Frühstücks bei, lernt vielleicht neue Rezepte kennen oder probiert bisher unbekannten Speisen. 

Wobei nicht nur der Aspekt des „Gesunden“ zum Tragen kommen soll, sondern auch die Jahreszeiten eine Rolle spielen z.B. Erdbeerquark im Juni, Obstsalat mit Sommerobst, Apfelmus im Herbst. So lernen die Kinder gleichzeitig auch noch wann bei uns welche Obst- und Gemüsesorten wachsen. Gemein-sam wird das Zubereitete anschließend gemütlich im Klassenzimmer verspeist und es bleibt selten etwas übrig, so dass sich die Mütter oder Väter an diesen Tagen meist um kein üppiges Mittagessen bemühen sollten, weil sie sonst evtl. die vollen Töpfe abtragen müssen!!

Schulfrühstück
Schulfrühstück
Schulfrühstück
Schulfrühstück

Weihnachtsbäckerei

Wenn es in der Weihnachtszeit im Schulhaus wunderbar duftet, dann ist bestimmt eine Klasse dabei, Weihnachtsgebäck selber herzustellen. Zum sonst gesunden Schulfrühstück ist dies eine schöne und für die Kinder besonders aufregende Abwechslung. Erfreulicherweise helfen dabei immer wieder Eltern bei der Vorbereitung und Durchführung. Alle Schüler dürfen mal in die Küche, in welcher der mitgebrachte Teig zu Ausstecherle, Vanillekipferl, Spritzgebäck oder ähnlichem gebacken wird.

Die Freude der Kinder ist groß und für die Mütter ist es schön, die Kinder mal in der Schule zu erleben und auch die ganze Klasse besser kennen zulernen. Der gesamte Weihnachtsvorrat wird dann in Dosen verpackt und der Klassenlehrerin übergeben. Diese verteilt in gemütlicher weihnachtlicher Atmosphäre immer mal wieder den Kindern ihr „Selbstgebackenes”.
Danke der Schule, dass sie in der eher hektischen Adventszeit besondere Momente plant und durchführt!

Kinderaufführung
Kinderaufführung
Weihnachtsengel
Weihnachtsengel

Schullandheim

Im Frühsommer 1992 gab es ein Novum an unserer Schule. Zum ersten Mal ging eine 4. Klasse ins Schullandheim, sprich auf eine mehrtägige Wanderung, so der Fachbegriff. Das war nun keine weite Reise, denn es sollte, wie auf einem einfachen Jahresausflug auch, die nähere Heimat erkundet und bewandert werden. Die Fahrt wurde im Unterricht natürlich gründlich vorbereitet. So fuhr die Klasse nach Owen/Teck ins Freizeitheim Vorm Eichholz des Evangelischen Jugendwerks.

Die Klasse hatte sich die Fahrt selbst erwirtschaftet durch Basare und verschiedene andere Aktivitäten. Sie musste sich auch im Haus selbst versorgen und den Haushalt führen. Ein unschätzbares Erlebnis für die Klassengemeinschaft. Gewandert wurde natürlich nicht zu wenig. Die Abende waren für Spaß und Spiel und so manchen Schabernack reserviert. Insgesamt war die Klasse 3 Tage bzw. 2 Nächte auf Tour und natürlich war die Zeit viel zu kurz. Ein gemütliches Grillfest mit Eltern und Geschwistern und ein spannendes Fußballspiel rundeten den Aufenthalt am Ende ab.
In den darauffolgenden Unterrichtstagen erstellte jeder Schüler sein eigenes Schullandheimtagebuch mit unterschiedlichen Texten, Bildern und Zeichnungen.

Mittlerweile ist ein Schullandheimaufenthalt für die 4. Klassen zum normalen Repertoire geworden. Weitere beliebte Ziele sind die Weidacher Hütte bei Blaubeuren, die Jugendherberge am Hohenstaufen oder die Bossler Hütte.
Eine Besondertheit sei noch zu erwähnen. 1994 fuhr eine 4. Klasse, also die 10-jährigen Schüler, zum 10-jährigen Jubiläum der Gemeinde Gammelshausen mit der Partnergemeinde Breil/Brigels fünf Tage in die Schweiz - ein unvergessliches Abenteuer.

Im Schullandheim
Im Schullandheim
Schullandheim
Schullandheim

Musiktheater

Das Musiktheater ist einer der Höhepunkte im Schuljahr. In vier AG’s können die Kinder ihre schöpferischen Kräfte freisetzen und tun das nach Kräften. Ein großer Teil der Zweit- bis Viertklässler engagiert sich entweder in der Chor-, Instrumental-, Theater- oder Kulissen-AG. Steht erst einmal das Werk fest, geht es an die Arbeit. Im Chor entdecken die Kinder mit Entspannungs- und Artikulationsübungen und Spielen zur Stimmbildung ihre eigene Stimme.

Mit wachsender Ausdrucksfähigkeit werden die Lieder begeistert geübt. Die Instrumental-AG bereichert die Aufführung mit ihrem Orff-Spiel. Es gehört schon ein sehr gutes Hörvermögen, Rhythmusgefühl und Geschicklichkeit dazu, die Musik auf den Instrumenten umzusetzen. Welche Persönlichkeiten am Ende einer Theaterarbeit auf der Bühne stehen, ist immer wieder ein Erlebnis! Hier können sich die Kinder ganz und gar entfalten und auch einmal in eine andere Rolle schlüpfen.

Und was wäre schließlich eine Aufführung ohne Kulissen und Kostüme? Mit Feuereifer machen sich die Kinder an die Gestaltung der Bühne. Sie mischen Farben, malen, schreiben, kleben und schneiden und prüfen mit kritischem Blick ihr Werk. Auch Stoffe werden eingefärbt und unter Mithilfe der Eltern entstehen daraus schöne Kostüme. In allen AG’s gilt es, sich auf den anderen einzustellen, um miteinander – in der Gruppe – agieren und wirken zu können.

Kooperation der Grundschule mit dem Kindergarten

Um den Kindergartenkindern den Übergang in die Schule zu erleichtern und Entscheidungshilfen bei der Frage der Einschulung zu geben, findet zwischen der Grundschule und den Kindergärten eine spezielle Kooperation statt. Die Kooperationsarbeit umfasst verschiedene Bereiche:

  1. Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Erzieherinnen
  2. Kontakte mit den Eltern
  3. Angebote für die Vorschulkinder

Die Grundschulfördergruppe

Besondere Betreuung und Förderung erfahren die zurückgestellten Kinder von Dürnau, Gammelshausen, Boll und Heiningen derzeit in der Grundschulfördergruppe an der Grundschule Dürnau – Gammelshausen.

Hierbei werden die Kinder an einem Vormittag in der Woche individuell gefördert und so gezielt auf den Eintritt in die Grundschule vorbereitet. Die Angebote in der Grundschulfördergruppe umfassen Übungen ohne schulische Inhalte vorwegzunehmen.

Bewegung, Sport und Spiel

Die Schulung koordinativer Fähigkeiten sowie die Entwicklung und das Erlangen von Bewegungssi-cherheit sind die zentralen Aufgaben des Sportunterrichts und den täglichen Bewegungspausen. Vor 50 Jahren war der Sportunterricht den höheren Volksschulklassen vorbehalten. Heute erhalten die Kinder ab der ersten Klasse neben dem Sportunterricht sogar eine Stunde Schwimmen in der Woche. Ideale Voraussetzungen bieten Turnhalle, Hallenbad und Sportplätze, die unmittelbar an die Schule grenzen.

Der sportliche Höhepunkt im Schuljahr ist die Durchführung der Bundesjugendspiele. Unter reger Mithilfe der Eltern werden sie zu einem großen Sportfest. Im Völkerballturnier treten die einzelnen Klassen gegeneinander an, und beim Abschlussspiel sind alle gespannt darauf, wer der „Spielkönig“ wird. Die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler dürfen zur Belohnung die Schule bei „Jugend trainiert für Olympia“ vertreten.

In diesem Grundschulwettbewerb Leichtathletik auf Kreisebene erreichten unsere Jungen im Jahr 2002 den ersten Platz. Neben dem sportlichen Dreikampf kommt bei den Turnieren auch der Spaß nicht zu kurz. Alternative Spiele zum Lauf, Wurf und Sprung bieten Gelegenheit, Geschicklichkeit und Einsatz zu zeigen.

Bei vielen Fußballturnieren zeigten unsere Jungen und Mädchen immer wieder ihr Können. Dieses Jahr holten unsere Schüler den Kreistitel beim Schwimmen – Jugend trainiert für Olympia. Auf Oberschulamtsebene belegten sie sogar einen 2. Platz. Durch die Sport- und Spielangebote der Schule hoffen wir, den Kindern eine lebenslange Freude an der Bewegung mitzugeben und somit dem Bewegungsmangel vorzubeugen.

Sekretariat und Hausmeister

Beim Anbau 1994 dachte der Architekt auch an ein kleines Sekretariat. Dort ist Cornelia Aulich die Ansprechpartnerin für die Schulkinder, Eltern und Lehrkräfte: einen Kühlbeutel für die Beule von Anna. Anruf einer Mutter, der Sohn ist krank. Frau Aulich möge es bitte der Klassenlehrerin ausrichten. Freundlich und fürsorglich hilft unsere Schulsekretärin. Auch obliegt ihr das finanzielle Tagesgeschäft.

Seit gut einem Jahr hat Herr Pehl die verantwortungsvolle Aufgabe die Ordnung und Sauberkeit in und um die Schule zu gewährleisten. Kleinere Reparaturen sind schnell gemacht und für die Kinder hat unser Hausmeister stets ein freundliches Wort.

Das Musiktheater Pinkus Quak

Pinkus Quak, die Geschichte des rosaroten Frosches von A. Prochazka und W. Totzauer, diente als Vorlage für die diesjährige Aufführung zum 50-jährigen Jubiläum.

Pinkus Quak ist ein Plädoyer für die Liebe: Sie macht den traurigen Frosch froh, den ängstlichen mutig und den verständnislosen einsichtig.

Pinkus Quak steht für den Mut, der zu sein, der man ist, auch wenn es Anderssein bedeutet und so erzählt die Geschichte von gegenseitigem Verständnis, Entgegenkommen und Toleranz.

Randzeitenbetreuung

Es ist 12:00 Uhr. In das Randzeitenzimmer stürmen lachende Kinder. Die Schule ist aus, die Ranzen bleiben vor der Tür, denn jetzt heißt es miteinander spielen. Bei schönem Wetter zieht es einige gleich mit dem Ball hinaus auf den Sportplatz oder zur Tischtennisplatte. Andere bauen und basteln lieber. Morgens stehen die Chancen gut, dass die Betreuerin, Elke Hildebrandt, ein lustiges Tiergesicht auf das eigene Gesicht malt.

Immer liegt ein jahreszeitlich passendes Bastel- oder Malangebot auf einem Tisch. Dieses ist heiß begehrt, denn ein Geschenk für Mama, Papa,... wird oft gebraucht. Die Randzeitenbetreuung (Rabe) ergänzt die verlässliche Grundschule. Zwischen 07:00 Uhr und 13:00 Uhr finden die Kinder hier einen vertrauten Freundeskreis. Bewusst wird das spielerische Angebot als Gegenpol zum Unterricht gesetzt.

Über die tägliche Betreuung hinaus freuen sich die Rabe-Kinder auf das monatliche Frühstück, den Faschingsnachmittag und das Rübengeist-Schnitzen. Auf das Sommerfest bereiten sich die Kinder mit einem riesigen liebevoll gestalteten Programm vor und manchmal gibt es anschließend sogar eine gemeinsame Übernachtung. Die Randzeitenbetreuung ist seit 1996 ein fester Bestandteil unserer Schule geworden. 

Kinder
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Kontaktdaten

Grundschule
Dürnau-Gammelshausen
Ganztagesschule in Wahlform


Frühlingsstraße 7
73105 Dürnau
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