Grundschule Drnau - Gammelshausen

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Lernen und Arbeiten

In der Übersicht

Alle Projekte fördern die Lesefähigkeit, die wichtigste Kompetenz für selbstständiges Lernen sowohl im Deutschunterricht als auch in den anderen schulischen Fächern.

Dies wird unterstützt durch

  • verlässliche Lesezeiten von Anfang an
  • verlässliche Vorlesezeiten (Patenschüler, Senioren, Lehrer, Mütter)
  • verlässliche „Bücherturm“zeiten mit einem Leseangebot für jedes Interesse und jede Lesefertigkeit und einer Erweiterung des Büchereiangebotes nach Wunschzetteln der Schüler
  • Autorenlesungen
  • Frederick-Woche
  • einen Besuch einer öffentlichen Bibliothek
  • Teilnahme und Lesen der Zeitung ( speziell: ZiSch =Zeitung in der Grund-Schule)
Schüler beim lernen
Zu wem wohl dieses Gebiss gehörte?
Deutschesmuseum
Auf Fossiliensuche im Schieferbruch

In zunehmendem Maße werden Schülerinnen und Schüler gefordert, sich verständlich und sprachlich korrekt zu äußern. Sie entwickeln die Fähigkeit, sich auf den Sprechanlass zu beziehen und Inhalte sachgerecht und adressatenbezogen vor Zuhörerinnen und Zuhörern zu präsentieren.

Beim Unterrichten des Schulcurriculums werden, wie im Kerncurriculum, die im Bildungsplan geforderten offenen Unterrichtsformen vertieft. Offene Unterrichtsformen geben den Kindern die Möglichkeit zu selbstständigem und sozialem Lernen.

Möglichkeiten offener Unterrichtsgestaltung: Jahrgangsübergreifender Unterricht, Tagesplanarbeit, Wochenplanarbeit, projektorientierter Unterricht, Werkstattunterricht, Stationenlernen.

Projekte des jahrgangsübergreifenden Lernens

Bei Projekten des jahrgangsübergreifenden Lernens setzen wir folgende Schwerpunkte:

  • Lernen durch lehren (ldl); wer etwas kann, darf es weiter vermitteln. Dadurch ergibt sich eine Förderung und Stützung der Schüler durch die Schüler. Was man selbst anderen erklärt hat, hat man sicher verstanden.
  • Mit Hilfe von Arbeitstechniken lernen und üben die Schülerinnen und Schüler Texte unterschiedlicher Art, ganz besonders auch Sachtexte gezielt zu nutzen. Dies hilft ihnen, ihr eigenes Wissen weiterzuentwickeln und ist Voraussetzung für selbstständiges Lernen.
  • Bewusst wird der jahrgangsübergreifende Unterricht zunehmend anwendungs- und problemorientiert, aktiv entdeckend und kreativ, themen- und projektorientiert gestaltet.
  • Eine bedeutende Rolle spielt dabei die gestaltete Lernumgebung und die Bereitstellung von Materialien und Medien, welche die selbstständige Informationsbeschaffung ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler werden zunehmend angeleitet ihre Ergebnisse einzeln oder in Gruppen zu präsentieren.

Wie auch im Kerncurriculum sollen dabei folgende Lern- und Arbeitstechniken, und Gesprächs- und Kooperationsmethoden (nach Klippert) bis zur genannten Klassenstufe angestrebt werden.

Lern- und Arbeitstechniken Gesprächs- und Kooperationstechniken

Klasse 1

  • Ausschneiden, Falten und Kleben etc.
  • Gängige Melderegeln beachten
  • Arbeitsplatz in Ordnung halten
  • Bekannte Rollen akzeptieren
  • Bilder und Begriffe gezielt zuordnen
  • Laut und deutlich sprechen
  • Mündliche Arbeitsanweisungen umsetzen
  • Gesprächspartner anschauen
  • Sachen auswendig lernen
  • Andere ausreden lassen
  • Gehörtes wiedergeben können
  • Andere Ideen und Vorschläge zulassen
  • Losverfahren akzeptieren
  • Gruppenmitgliedern helfen
  • Regelverstöße offen ansprechen

Klasse 2

  • Mit dem Lineal arbeiten und unterstreichen
  • Im Stuhlkreis aktiv mitmachen
  • Hausaufgabenheft genau führen
  • Vertiefung der eingeführten Methoden aus Kl. 1
  • Bücherei nutzen

Klasse 3

  • Heftseiten übersichtlich gestalten
  • Die eigene Meinung begründen
  • Mit einem Inhaltsverzeichnis umgehen
  • Bei Bedarf gezielt nachfragen
  • Tabellen und Schaubilder verstehen und zeichnen
  • Mitschüler gezielt befragen
  • Frage- und Antwortkarten erstellen
  • Die Arbeit in der Gruppe aufteilen
  • Schriftliche Arbeitsanweisungen verstehen
  • Auf zügige Gruppenarbeit achten
  • Als Regelbeobachter fungieren
  • Ergebnisse kooperativ präsentieren

Klasse 4

  • In Büchern gezielt nachschlagen
  • Zusammenhängend und in vollständigen Sätzen erzählen
  • Wesentliches / Schlüsselbegriffe finden und markieren
  • Sachlich zutreffend berichten
  • Gesuchte Fakten rasch erlesen
  • Überzeugend argumentieren
  • Einfache Eselsbrücken bauen
  • Einen kleinen Vortrag halten
  • Piktogramme / Bilder anfertigen
  • Gesprächsleitung übernehmen
  • Kerninformationen herausfiltern
  • Beim gestellten Thema bleiben
  • Gedächtnislandkarten erstellen
  • Außenseiter miteinbeziehen
  • Passende Stichwörter notieren
  • Teamfähigkeit gelegentlich bewerten
  • Strukturen bilden und zeichnen
  • Fragen zum Lernstoff entwickeln
  • Mit der Lernkartei gezielt arbeiten können
  • Plakate und Folien gestalten
  • Einfache Gliederung erstellen
  • Nach Stichworten einen Text schreiben
  • Arbeitszeit geschickt einteilen

Personelle- und Handlungskompetenzen

Zur Vertiefung der personalen Kompetenzen und der Handlungskompetenzen finden im Verlauf des Schuljahres 2004 /2005 folgende Angebote statt.

(Dauer der jahrgangsübergreifenden Projekte in der Regel: 8 Wochen à 2 Stunden)

Über die Form des Feedback zu den Schülerleistungen wird im kommenden Schuljahr entschieden.

Alle Projekte lassen sich nicht auf einen Schwerpunkt festlegen, sondern erfüllen die Anforderungen mehrerer Bereiche.

Weitere Förderung von leistungsschwachen Schülern sind im Förderplan aufgeführt.

Für ausländische Kinder bietet der Kindergarten- und Grundschulverband wöchentlich an einem Nachmittag eine Hausaufgabenbetreuung an.

Besonders begabten Kindern wird ein Projekt im Schuljahr angeboten.

Die Schule bietet einmal im Schuljahr eine gemeinsame Theaterfahrt an, bei der die Kinder verschiedene Umsetzungen von Kinder- und Jugendliteratur erfahren. Beim Besuch eines klassischen Konzerts im Klassenverband können die Schülerinnen und Schüler höherer Klassenstufen ein im Unterricht behandeltes Werk „live“ erleben.

In jedem Schuljahr wird ein Musik-Theater-Projekt durchgeführt. Mindestens eine Pflichtteilnahme ermöglicht jedem Kind sich am Chor, in der Instrumentalgruppe oder in der Theatergruppe zu beteiligen.

Bei den Einschulungs-, Advents-, Weihnachts-, Faschings- und Abschlussfeiern u. ä. kann sich jedes Kind entsprechend dem eigenen Zutrauen und Können im größeren oder kleineren Rahmen präsentieren.

Ernährungserziehung

20% der vom Körper aufgenommenen Energie verbraucht unser Gehirn; ohne richtige Ernährung kann Lernen = Gehirnarbeit nicht funktionieren.

Gesundheitserziehung besteht für uns u. a. auch aus Ernährungserziehung und Bewegungserziehung.

Die Bedeutung richtiger Ernährung ist Inhalt des Kerncurriculums. Darüber hinaus vertieft das Schulcurriculum:

  • In Zusammenarbeit mit Ernährungsfachfrauen und den Eltern erstellen die Kinder in Abständen ein gesundes Schulfrühstück, das gemeinsam eingenommen wird.
  • „Müsliwochen“ ( das sind Angebote einzelner Schulklassen für alle Schüler) werden unterstützt und befürwortet.
  • Vesper- und Bewegungspausen werden zeitlich voneinander getrennt: Das mitgebrachte Vesper wird in der Klasse gemeinsam verzehrt. Dabei legt jede Klasse den eigenen Tagesrhythmus fest. D. h.: Die Klassenlehrerinnen informieren sich über das Frühstücksverhalten ihrer Schülerinnen und Schüler und legen den Zeitpunkt der Vesperpause verlässlich fest. 

Bewegungserziehung

Neben der Schwimmstunde und den beiden Sportstunden (ev. eine Stunde nach Jungen und Mädchen getrennt) haben die Schülerinnen und Schüler täglich die Möglichkeit die Pause aktiv zu gestalten. Die Schüler der Klassen 4 verwalten die hierzu angebotenen Pausenspielgeräte in eigener Verantwortung und geben diese in den Bewegungspausen aus.

Traditionell finden an unserer Schule Leichtathletik- Bundesjugendspiele statt. Im Kerncurriculum wird ein aufeinander aufbauender Plan von Bewegungsspielen erstellt, der für alle Kinder verbindlich ist.

Kontaktdaten

Grundschule
Dürnau-Gammelshausen
Ganztagesschule in Wahlform


Frühlingsstraße 7
73105 Dürnau
Tel. 07164 909740
Fax 07164 909741